CDU stellt sich auf Corona-Pandemie ein

#flattenthecurve

16.03.2020 | Udo Neisens

Zweifelsfrei befinden wir uns in einer besonderen Situation. Der Krisenstab der Sennegemeinde Hövelhof hat am Samstag weitreichende Entscheidungen getroffen, die aus medizinischer Sicht dringend angeraten worden sind. Auch die CDU wird sich in Hövelhof den Notwendigkeiten anpassen und sagt ihre Veranstaltungen ab.

+++Terminabsagen+++

Die CDU wird folgende Veranstaltungen absagen:

18.03.2020 Ideenwerkstatt im Evangelischen Gemeindehaus
30.03.2020 Treffen der MIT bei Cup & Cino
30.03.2020 Öffentliche Kundgebung mit Verkehrsminister Hendrik Wüst
04.04.2020 Seminar für kommunalpolitisch Interessierte / Ratskandidaten
11.04.2020 Ostereier-Verteilaktion der Jungen Union

+++Ratsarbeit+++

Heute haben sich die Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenen Parteien getroffen und folgende Entscheidungen getroffen:

- Die Sitzungen mit Anwesenheit fallen bis auf weiteres aus.
- Wichtige Entscheidungen, die einen Nachteil von der Gemeinde oder dem Bürger abwenden, werden durch Dringlichkeitsentscheid getroffen, der von einem Ratsmitglied (möglichst Fraktionsvorsitzender einer Oppositionspartei) und dem Bürgermeister unterschrieben werden.
- Im Vorfeld der Entscheidung versendet der Bürgermeister die Beschlussvorlage wie bisher an alle Ratsmitglieder, so dass eine Abstimmung über die Medienkanäle der Fraktionen erfolgen kann.
- Die Fraktionsvorsitzenden treffen sich anschließend mit dem Bürgermeister zur Beratung (natürlich mit genügendem Abstand im Ratssaal) .
- Die Entscheidung soll einvernehmlich erfolgen, bevor die die Unterschriften geleistet werden
- Sie ist in der nächstmöglichen Ratssitzung zu genehmigen.

Die CDU-Fraktion wird ihre Beratungen über Videokonferenzen durchführen.

+++Absage von Veranstaltungen bis in den Sommer+++

Die Fraktionsvorsitzenden wurden heute in der Sitzung von Dr. Dr. Georg Schneider fachlich beraten. Medizinisch sei dringend weiterhin angeraten, keine Versammlungen mit mehr als fünf Personen durchzuführen. Die bei der Sitzung des Krisenstabes am Samstag anwesenden Vereinsvertreter hatten für ihre Belange um Planungssicherheit gebeten. Das bislang für die Beschränkungen an den Schulen benannte Datum 19. April sei jedoch zu optimistisch. Von daher müsse sich die Bevölkerung auf Einschränkungen und die Vermeidung von sozialen Kontakten mindestens bis zum 29. Juni (Beginn der Sommerferien) einstellen.