CDU begrüßt die Einführung eines Pfandbechersystems für Hövelhof

Aber: Aufgabe des Einzelhandels und nicht der Politik

Photo by Ross Varrette on Unsplash
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Die CDU-Fraktion begrüßt eine mögliche Einführung eines Pfandbechersystems für Hövelhof. In anderen Kommunen gebe es hierzu positive Beispiele. Allerdings erkennt die CDU hier insbesondere eine Verantwortung des Einzelhandels. Schließlich gäbe es eine Vielzahl von Systemanbietern, die unterschiedliche Ansätze verfolgen. Letztendlich sollte nicht die Politik dem Handel vorgeben, was zu tun ist, sondern der Einzelhandel sollte sich für ein System aussprechen. Die CDU hat heute im Bau- und Umweltausschuss folgenden Änderungsantrag gestellt:

Änderungsantrag zum Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen „Einführung eines Kaffee-Mehrwegbecher-Systems für Hövelhof“

Der Rat der Sennegemeinde Hövelhof begrüßt die Einführung eines Kaffee-Mehrwegbecher-Systems für Hövelhof. Der Bürgermeister wird beauftragt, einen runden Tisch der relevanten Einzelhändler einzuladen. Die zentrale Verantwortung für die Einführung eines Pfandbechersystems erkennen wir bei den Einzelhändlern. Wir bitten den Bürgermeister zudem, den Verkehrsverein / Werbering als begleitende Institution für ein mögliches Werbekonzept miteinzuladen.

Begründung:

Die Einführung eines Pfandbechersystems erkennen wir als Aufgabe des Einzelhandels. Die Verwaltung kann moderierend wirken. Der Verkehrsverein / Werbering als Gemeinschaft der Einzelhändler in Hövelhof kann ein mögliches Werbekonzept begleiten. 

Neben dem im Antrag der Grünen benannten Pfandbechersystem von Paderborn und Salzkotten existieren weitere Systeme – auch in benachbarten Kreisen. Daher sollten die Gespräche ergebnisoffen geführt werden, um ein möglichst einheitliches Vorgehen zu erzielen.

 

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