CDU unterstützt Glasfaserausbau für Hövelhof

Christin Buschmeier will Hövelhof fit für die digitale Zukunft machen

„Mit dem Anschluss an das Glasfasernetz wird Hövelhof fit für die digitale Zukunft“, so Christin Buschmeier, Leiterin des Arbeitskreises Digitalisierung der Hövelhofer CDU. Vorsitzender Tobias Steinrücke: „Ein Glasfaseranschluss ist sicherlich nicht nur etwas für Computernerds. Musik- und Videostreamingdienste werden das klassische Radio- und Fernsehprogramm mittelfristig verdrängen. Dazu wird auch in Privathaushalten künftig eine immer größere Bandbreite erforderlich sein.“ Buschmeier ist sich durchaus bewusst, dass manche Hövelhofer dem Angebot noch skeptisch gegenüberstehen und erst einmal abwarten möchten, wie sich alles entwickelt. Neben der Tatsache, dass bei einem Vertragsabschluss noch während der Nachfragebündelung die kompletten Anschlusskosten von der Deutschen Glasfaser übernommen werden, weist sie allerdings auf Folgendes hin: „Sollten sich nicht 40% der Hövelhofer Haushalte für die Glasfaser entscheiden, wird eine zukunftsfähige Highspeed-Internetversorgung in unserer Sennegemeinde vorerst in weite Ferne rücken. Aus diesem Grunde werden wir die neu gegründete Bürgerinitiative „Glasfaser für Hövelhof und Bentlake“ als CDU auch unterstützen.“

Möglicherweise ist ein Internetanschluss mit einer derartig großen Bandbreite wie ein Glasfaseranschluss sie bietet für Otto-Normalverbraucher heute noch nicht erforderlich. Allerdings wird Highspeed-Internet gerade für Familien mit Kindern zukünftig an Bedeutung gewinnen: in der heutigen Zeit besitzt jedes Familienmitglied ein Smartphone, das über das heimische WLAN den häuslichen Internetanschluss nutzt. In jedem Haushalt wird es zudem noch PCs und Tablets geben. Zusätzlich sind TV-Geräte, Heizungs- und Solaranlage sowie evtl. das Smarthome mit dem Internet verbunden.
Viele sind sich jedoch der Tatsache (noch) nicht bewusst, dass auch der Unterricht der absehbaren Zukunft in Teilen online stattfinden wird. Die Tendenzen sind eindeutig: die Schulen werden immer stärker mit der entsprechenden Technik dazu ausgerüstet. Die Vermittlung digitaler Kompetenz ist ein zentrales Thema in jeder Schulform. Videokonferenzen, Gruppenarbeiten in der Cloud und die selbstständige Erarbeitung von nur noch online verfügbaren Lerninhalten werden mittelfristig Standard sein. Die logische Konsequenz daraus ist, dass dem heimischen Internetanschluss künftig eine immer höhere Leistungsfähigkeit abverlangt werden wird, was eine herkömmliche Verbindung irgendwann in die Knie zwingt.

„Der Anschluss weiter Teile unserer Sennegemeinde ans Glasfasernetz ist somit keinesfalls nur ein nettes Gimmick, sondern eine riesen Chance für Hövelhof und darüber hinaus der Schlüssel für die digitalen Klassenzimmer der Zukunft“, so Christin Buschmeier abschließend
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