Faktencheck zur Schulaula

FAQs zu Anträgen aus den Reihen der FDP

Für beinahe eine Million EUR wurde die Schulaula der Krollbachschule zu einem Raum für schulische, gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen umgebaut. Davon wurden 400.000 EUR in die notwendige Dachsanierung investiert. Der Rest ging in eine neue Bühne, Akustik und der versetzen Decke. Nach diversen Anfragen und Anträgen aus den Reihen der FDP und der Berichterstattung in einer Tageszeitung möchten wir gerne informieren.

Wer darf die Schulaula nutzen?

Die Aula der Krollbachschule ist zunächst ein Ort der Schule. Darüberhinaus kann sie für kulturelle und repräsentative Zwecke genutzt werden. Das alles wird in einer Benutzungsordnung geregelt.

Wer vergibt die Termine für die Nutzung?


Auskünfte erteilt Christian Bökamp unter 05257 5009-229.

Ist bekannt, wer die Schulaula schon nutzt?

Im Juni 2018 hat sich CDU-Ratsmitglied Heinz Thieschnieder erkundigt: Von 312 möglichen Tagen waren zu diesem Zeitpunkt schon 59 Termine vergeben. Nutzer sind beispielsweise: Blasorchester Hövelhof (insbesondere auch für deren Proben), der Chor a la Carte und Sennekult.

Sind die Vereine über die Nutzung der Aula informiert worden?

Wir glauben, dass alle relevanten Hövelhofer Vereine über die Schulaula bereits informiert waren. Nach dem Beschluss des Gemeinderates vom 12. Juni 2018 sind zudem alle in Hövelhof bekannten Vereine unter Beilegung der Benutzungsordnung noch einmal angeschrieben worden. Im übrigen auch die politischen Parteien und deren Jugendorganisationen.

Was bringt eine Informationsveranstaltung?

Die FDP hat beantragt, eine Informationsveranstaltung über die Schulaula durchzuführen. Die CDU kann nicht erkennen, dass den Hövelhofern Vereinen über die schriftliche Information hinaus weitere Informationen vermittelt werden können. Ein wirklicher Mehrwert für die relevanten Nutzer ist nicht erkennbar. Einzelne Fragen können gerne mit dem Rathaus besprochen werden und werden auch unseres Wissens direkt mit dem Ansprechpartner geklärt. 

Wie lautet der FDP-Antrag genau?

Die Verwaltung der Sennegemeinde Hövelhof wird eine Informationsveranstaltung in der neuen Aula der Krollbachschule durchführen, um den Bürger/innen und Vereinen eine Möglichkeit zur Besichtigung zu geben. ... Begründung: Der aufwändige und kostspielige Umbau der Aula wurde unter anderem damit begründet, dass ein zusätzlicher Ort für kulturelle Veranstaltungen im Zentrum von Hövelhof geschaffen wird. ...

War der Umbau der Schulaula "aufwändig und kostspielig"?

Nach Ansicht der CDU waren die Kosten des Umbaus angemessen. Das Blasorchester Hövelhof hatte an die politischen Vertreter den Wunsch herangetragen, einen Anbau für Orchesterproben an den bestehenden Trainingsraum an der Dreifachturnhalle zu errichten. Das dafür projektierte Budget konnte aber in den Umbau der Schulaula gelenkt werden. Die Kosten für die Dachsanierung in Höhe von 400.000 EUR waren bereits vorgesehen worden. Jetzt haben die kulturellen Vereine eine weitere Bühne neben dem Schützen- und Bürgerhaus erhalten. Gut investiertes Geld - so die CDU.

Muss der Gemeinderat über Informationsveranstaltungen diskutieren?


Der Gemeinderat ist nach der Gemeindeordnung allzuständig. Gleichwohl konzentriert sich der Rat auf die Setzung von Handlungsrahmen für die Entwicklung der Gemeinde. Der Grund für die Debatte im Gemeinderat war ein Antrag der FDP. Sie erkannten den Bedarf einer Informationsveranstaltung. Dieser Bedarf wurde von der CDU nicht gesehen, daher wurde der Antrag abgelehnt.

Politische Veranstaltungen in der Schulaula sind ausgeschlossen? Warum?

Die Verwaltung hatte mit der eingereichten Benutzungsordnung vorgeschlagen, dass politische Veranstaltungen in der Schulaula ausgeschlossen seien. Die CDU ist der Auffassung, dass die Schulaula sich in der Tat nicht für politische Veranstaltungen anbietet. Zunächst ist es ein Raum, der der Schule zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist die Schulaula ein Raum für kulturelle und repräsentative Zwecke. Eine Nutzung durch die Parteien wird seitens der CDU nicht gesehen. Insbesondere kann der Bedarf der örtlichen Parteien auch durch andere Räumlichkeiten, wie z. B. der gastronomischen Betriebe, gut gedeckt werden. Auch will die CDU diesen Raum nicht durch radikale Parteien von rechts wie links genutzt sehen. Die FDP sieht das anders.

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