Gemeinderat berät über CDU-Initiative zum Hallenbad

Verwaltung wird jetzt Optionen für das Sennebad prüfen

Bildquelle: Eigene Aufnahme
Bildquelle: Eigene Aufnahme
Zur Zukunft des Sennebades Hövelhof hat der Gemeinderat über die vorliegenden Vorschläge diskutiert. Aus Sicht der CDU gilt es dabei, keine unerfüllbaren Vorschläge zu debattieren, sondern ruhig und gelassen die Optionen zu prüfen.

 Der Gemeinderat hat mit Stimmen der CDU Hövelhof die Verwaltung beauftragt, folgendes Konzept zu erstellen:

1. Die Sanierungskosten des Hallenbades zu ermitteln.
2. Unter Beteiligung einer Fachberatung den Bedarf für und die Anforderungen an ein neues Hallenbad zu ermitteln.
3. Eine Machbarkeitsstudie für die Errichtung eines neuen Hallenbades zu entwickeln und eine Kostenabschätzung im Rahmen der Vorplanung zu erstellen.
4. Die Sanierungskosten des alten Hallenbades und die geschätzten Errichtungskosten eines Ersatzbaus gegeneinander abzuwägen.
5. Mit den Förderungsgebern eine mögliche Förderung zu erörtern und eine Antragstellung vorzubereiten.

Gleichzeitig stimmte die CDU einem Ergänzungsvorschlag aus den Reihen der SPD zu, der unter Punkt 2 eine Bürgerbeteiligung zur Ermittlung des Bedarfes vorschlug.

CDU-Sprecher David Merschjohann erläuterte zu diesem Tagesordnungspunkt im Gemeinderat, dass es nicht leicht sei, Gelder aus Fördertöpfen seitens des Bundes oder des Landes zu erhalten. Aus dem Fördertopf „Soziales Quartier“ seitens des Landes NRW erhält die Region OWL insgesamt nur 8 Millionen Euro, die Maximalförderung eines Projektes beträgt 2 Millionen Euro. Schwimmbäder aus diesem Fördertopf können nur saniert werden. 

Die CDU spricht sich dafür aus, alle Kosten einer Sanierung und eines möglichen Neubaus zunächst auf dem Tisch zu haben. Die Verwaltung prüft nun die beiden Alternativen, sodass erst dann ermittelt werden kann, welche Entscheidung die beste Lösung für Hövelhof ist. Für die CDU Hövelhof steht im Vordergrund, dass das Hallenbad vor allem für den Schul- und Vereinsbedarf ausgerichtet sein muss. Erlebnisbäder mit Sauna, Rutschen und ähnlichem sind angesichts der Kosten und vor allem möglicherweise geringen Zuschüssen sehr wahrscheinlich nicht die richtige Lösung für Hövelhof.

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