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06.05.2014, 10:16 Uhr | Udo Neisens
Die Senne darf nicht sterben
Unsere Position zur Zukunft der Senne
Die Senne ist eine einzigartige Kulturlandschaft vor unserer Haustür. Seit vielen Jahrzehnten wird sie militärisch als Truppenübungsplatz genutzt. Die britischen Streitkräfte haben erklärt, dass sie bis in das Jahr 2018 die militärischen Standorte rund um die Senne räumen werden. Zur Zeit prüft die Bundeswehr, ob sie die freiwerdenden Flächen für ihre Belange als Truppenübungsplatz nutzen kann.

Unbestritten ist: die militärische Nutzung hat die Kulturlandschaft bewahrt. Das Gebiet des Truppenübungsplatzes besteht zu 50 % aus einer erhaltenswerten Offenlandfläche. Diese Offenlandflächen werden zur Zeit mit Hilfe des Menschen und der Heidschnucken u. a. von der amerikanischen Traubenkirsche freigehalten.

Eine Ausweisung des Truppenübungsplatzes Senne zu einem Nationalpark würde nach den internationalen Bestimmungen der IUCN diese Pflegemaßnahmen gefährden. Diese setzt für Nationalparks einen Schutz von 75 % der Fläche als sogenannte Prozessschutzfläche voraus. Bei einem solchen Schritt gefährden wir die Senne, so wie wir sie heute kennen und so wie wir sie heute als erhaltenswert schätzen.
Die Behauptung der Hövelhofer Grünen, dass ein Nationalpark die Senne öffnen würde, ist so in Zweifel zu ziehen.

Prozesschutzflächen sind der Hauptnachteil in einem Nationalpark Senne. Diese Flächen sind der Natur zu überlassen sein. Das bedeutet, dass kein Mensch und keine Pflegemaßnahme mehr eingreift. Damit würden auch große Teile der Offenlandflächen zukünftig Urwald werden. Damit würde die Senne, so wie wir sie heute kennen und als erhaltenswert erachten, sterben. 

Zudem müsste auch die beliebte Verbindungsstraße zwischen Staumühle und Lippspringe vollständig eingezogen werden, da die geplanten Prozesschutzflächen in den Randbereichen liegen.

Die Belastung des gesamten Truppenübungsplatzes Senne mit Kampfmitteln aus mehr als 130 Jahren miltärischer Nutzung ist unbekannt. Eine kleinere Fläche des Nationalparks Eifel ist der ehemalige Truppenübungsplatz Vogelsang. Dieser ist für die Öffentlichkeit gesperrt.

Die Hövelhofer CDU setzt sich mit ihren Kontakten dafür ein, dass auch in den nächsten Jahren die Senne als Truppenübungsplatz von der Bundeswehr genutzt wird. Die militärische Nutzung der Senne ist und bleibt der beste Schutz und schützt unsere Heimat vor dem Zugriff der ökologischen Bürokraten.

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